Die Restauration in den Jahren 2006/2007

Ein paar feuerwehrbegeisterte Kameraden hatten es sich zum Ziel gesetzt, unsere alte und dem Zerfall überlassene Handdruckspritze zu restaurieren. Nachdem jeder etwas Werkzeug mitgebracht hatte, und einige Sponsoren gefunden waren, begannen die Arbeiten. Die alte Kutsche wurde komplett zerlegt, die Metallteile gereinigt, sandgestrahlt und pulverlackiert, Die Messingteile poliert. Die Holzteile sowie die alten Lederdichtungen waren nicht mehr zu gebrauchen. Die vier Räder wurden durch einen Stellmacher restauriert. Die Lederdichtungen erneuerte uns ein Sattler. Die restlichen Holzteile wurden in Eigeninitiative von uns selbst hergestellt. Nachdem alle Teile wieder vorhanden waren, mühten wir uns, die Spritze wieder zusammen zu bauen. Trotz, das wir viele Bilder beim zerlegen gemacht haben, war das eine schwierige aber auch lehrreiche Arbeit. Ende des Frühlings 2007 war es dann soweit: wir konnten unser Ergebnis präsentieren. Optisch sehr schön anzusehen. Doch den meisten Stolz hatten wir, als wir eine Funktionsprobe durchführten. Alles funktionierte.

Leider fehlt es uns an Wissen, wann oder von welchem Hersteller die Spritze damals gebaut wurde. Schätzungen welche  fachkundige Besucher auf Handdruckspritzentreffen anstellten, könnte sie ein Baujahr zwischen 1880 und 1895 haben, und wurde in Dresden hergestellt.